Mit seiner No-Code Robotik-Plattform unterstützt RobCo Maschinenbauer und OEMs dabei, Robotik und Automatisierungsfunktionen einfacher zu integrieren und zu skalieren
München, 9. Juni 2026 – RobCo und Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer arbeiten künftig im Bereich industrieller Automatisierung zusammen. Im Mittelpunkt der strategischen Partnerschaft steht dabei die No-Code-Robotikplattform von RobCo, mit der sich Robotik und Automatisierungsfunktionen schneller, flexibler und einfacher in bestehende Maschinen- und Produktionsumgebungen integrieren lassen. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen unterstreicht den Wandel hin zu autonomer Robotik in der Industrie: Maschinenbauer und OEMs setzen verstärkt auf integrierte Robotik-Plattformen, bei denen Robotik zunehmend direkt in industrielle Maschinen und Produktionsumgebungen integriert wird, statt Automatisierung in einzelnen, voneinander isolierten Projekten anzugehen.
Für RobCo ist die Partnerschaft ein weiterer Beleg dafür, dass sich industrielle Robotik von projektspezifischen Automatisierungslösungen hin zu skalierbaren Plattformansätzen entwickelt. Die Technologie des Robotik-Unternehmens vereint Hardware mit einer Software-Plattform, die als Grundlage für autonome industrielle Produktionssysteme und deren Robotik-Anwendungen dient – dank des No-Code-Ansatzes ohne umfassende Robotik- oder Programmierkenntnisse.
„Viele Automatisierungsprojekte scheitern nicht an der Robotik selbst, sondern an ihrer Komplexität. Genau hier setzen wir an,“ erklärt Roman Hölzl, CEO und Co-Founder von RobCo. „Mit unserer No-Code-Plattform können Unternehmen Robotik-Anwendungen deutlich schneller und einfacher in ihre Produktionsprozesse integrieren und anpassen. In der Partnerschaft mit Koenig & Bauer verbinden wir tiefes Branchenwissen mit einer flexiblen Automatisierungsplattform, um Robotik für deutlich mehr Unternehmen zugänglich zu machen und den Weg zu produktiveren, resilienteren und zunehmend autonomen Fertigungsprozessen zu ebnen."
Im Rahmen der neuen strategischen Partnerschaft liegt der Fokus zunächst auf Anwendungen in der Weiterverarbeitung und Produktionsperipherie: Die Zusammenarbeit folgt dabei dem Ansatz der „Embedded Robotics“, bei dem Robotik und Automatisierungsfunktionen direkt in Maschinen und Produktionsumgebungen integriert werden. Dadurch sollen sich automatisierte Prozesse künftig einfacher integrieren, bedienen und flexibel anpassen lassen. Die erste Kundeninstallation ist für das erste Quartal 2027 geplant. Angesichts des großen Potenzials und der starken Kundennachfrage planen die beiden Unternehmen, perspektivisch eine dreistellige Anzahl an Lösungen im Markt zu platzieren.
„Unsere Kunden verlangen in Zeiten volatiler Märkte weit mehr als nur herausragende Drucktechnologie – sie fordern Autonomie, ausfallsichere Abläufe und absolute Resilienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette", erklärt Dr. Stephen Kimmich, CEO von Koenig & Bauer. „Die Partnerschaft mit RobCo hat das Ziel, technologische Silos aufzubrechen und dem Markt zukünftig skalierbare Lösungen zur Verfügung zu stellen. Wer in der modernen Produktion wettbewerbsfähig bleiben will, braucht nahtlos ineinandergreifende Gesamtsysteme und Prozesse – vollständig orchestriert aus einer Hand."

Vertragsunterzeichnung mit Signalwirkung: RobCo und Koenig & Bauer besiegeln offiziell ihre strategische Partnerschaft für ein offenes, hochflexibles Automatisierungs-Ökosystem. (v.l.n.r.) Christian Steinmaßl, Mitglied der Konzernleitung, Dr. Stephen Kimmich, CEO und Markus Faude, Vice President Factory & Machine Automation (Koenig & Bauer); Nenad Menga, Regional Vice President Central Europe, Arjan van Staveren, Chief Revenue Officer und Roman Hölzl, CEO und Mitgründer (RobCo).
Über RobCo
RobCo entwickelt die nächste Generation autonomer industrieller Robotik, damit Unternehmen Routinetätigkeiten automatisieren und Menschen sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren können.
RobCo wurde 2020 aus der Technischen Universität München heraus gegründet und bietet ganzheitliche Robotiklösungen, die einige der drängendsten Herausforderungen in der Industrie adressieren – vom Fachkräftemangel und Kostendruck bis hin zu Arbeitssicherheit und Souveränität.
Die integrierte Hard- und Softwareplattform von RobCo ist auf eine schnelle Implementierung, flexible Anpassung und kontinuierliche Weiterentwicklung ausgelegt. Über ein Robotics-as-a-Service-Modell ermöglicht RobCo den Einstieg in moderne Automatisierung ohne hohe Anfangsinvestitionen.
Mit Standorten in München, San Francisco und Austin sowie Robotersystemen im Einsatz bei Kunden weltweit treibt RobCo die Weiterentwicklung industrieller Automatisierung voran. Weitere Informationen unter rob.co.
Pressekontakt
Amelie Tanzberger / Bastian Meger
Tyto für RobCo
robco@tytopr.com